Produktionsdigitalisierung für mittelständische Betriebe
Aufträge werden im Büro geplant und in der Produktion ausgeführt. Damit beide Bereiche zusammenarbeiten können, müssen Informationen in beide Richtungen fließen: Auftragsdaten zu den Maschinen, Rückmeldungen und Fertigmeldungen zurück in die betrieblichen Systeme. Dazu kommen Qualitäts- und Verbrauchsdaten für die Auswertung.
Ich unterstütze Dich dabei, diesen Datenaustausch für Deinen Betrieb zu planen und das Vorhaben bis zur Inbetriebnahme zu führen. Ausgangspunkt sind Deine vorhandenen Prozesse, Maschinen und Systeme.
Ein Konzept für Deine gewachsene Produktion
Ein Maschinenpark besteht häufig aus Anlagen verschiedener Hersteller, Technologien und Baujahre. Die Möglichkeiten zur Datenübertragung unterscheiden sich entsprechend. Deshalb beginnt meine Arbeit mit einer Bestandsaufnahme: Welche Systeme sind vorhanden? Welche Daten werden bereits ausgetauscht? Welche Informationen fehlen an welcher Stelle?
Auf dieser Grundlage erstelle ich einen Anforderungskatalog und ein Konzept für die Digitalisierung Deiner Produktion.
Von der Bestandsaufnahme zur Umsetzung
- Ist-Zustand aufnehmen: Bestehende Abläufe, Maschinen, Bürosysteme und Schnittstellen erfassen.
- Anforderungen beschreiben: Festlegen, welche Informationen zwischen welchen Beteiligten benötigt werden.
- Konzept erstellen: Den Datenaustausch innerhalb der Produktion und mit den Bürosystemen planen.
- Beschaffung vorbereiten: Lastenhefte erstellen und bei der Suche nach geeigneten Lieferanten unterstützen.
- Schnittstellen realisieren: Die technische Anbindung selbst oder mit Unterstützung von Partnerunternehmen und externen Lieferanten umsetzen.
- Projekt leiten: Auf Wunsch die vollständige Projektleitung bis zur Inbetriebnahme und Übergabe übernehmen.
Beispiele für den Datenaustausch
- Auftragsinformationen aus einem ERP- oder Auftragsplanungssystem gelangen in die Produktion.
- Fertigmeldungen sowie Qualitäts- und Verbrauchsdaten werden aus der Produktion an Auswertungssysteme im Büro übergeben.
- Maschinen tauschen Informationen aus, die für nachfolgende Produktionsschritte benötigt werden.
Wie Maschinen und Bürosysteme miteinander verbunden werden können, erfährst Du auf der Seite „Systemintegration zwischen Büro und Produktion“.
Projektbeispiel: Maschinen verschiedener Hersteller vernetzen
Eine Produktionsanlage bestand aus mehreren Prozessschritten auf einzelnen Maschinen verschiedener Hersteller und mit unterschiedlichen Technologien. Zwischen den Maschinen wurden lediglich Freigabesignale ausgetauscht. Produktions- und Auftragsdaten wurden nicht durchgängig weitergegeben – zwischen den Prozessschritten entstand ein Medienbruch.
Mein Beitrag: Ich entwickelte das Konzept zur Vernetzung der Maschinen untereinander. Im Mittelpunkt stand die Weitergabe der benötigten Produktions- und Auftragsdaten von einem Prozessschritt zum nächsten.
Das Ergebnis: Produktions- und Auftragsdaten können von einer Maschine an die nächste übergeben werden, ohne dass jemand manuell eingreifen muss. Dadurch wurden Fehler reduziert und die Transparenz im Produktionsablauf erhöht.
Häufige Fragen (FAQ)
Nein. Ich beginne mit dem Ist-Zustand und den Anforderungen. Das Konzept und die Lastenhefte bilden anschließend die Grundlage für die Suche nach geeigneten Lieferanten und Lösungen.
Ja. Ich kann die Projektleitung bis zur Inbetriebnahme und Übergabe übernehmen.
In vielen Fällen ja. Entscheidend ist, welche Daten und Schnittstellen bereits verfügbar sind. Fehlen geeignete Signale, können beispielsweise zusätzliche Sensoren für Temperatur, Druck oder Verbrauch eingesetzt werden. Ich prüfe zunächst den vorhandenen Maschinenpark und entwickle darauf aufbauend ein passendes Konzept.
Unterschiedliche Hersteller, Steuerungen und Baujahre erfordern eine individuelle Betrachtung. Ich untersuche die vorhandenen Schnittstellen und lege fest, welche Informationen zwischen den Maschinen ausgetauscht werden sollen. So können beispielsweise Auftrags- und Produktionsdaten von einem Prozessschritt zum nächsten übergeben werden, ohne sie erneut manuell einzugeben.
Dazu werden die benötigten Datenflüsse zwischen den beteiligten Systemen definiert. Beispielsweise gelangen Auftragsinformationen aus einem ERP- oder Planungssystem in die Produktion. In die andere Richtung fließen Rückmeldungen wie Fertigmeldungen, Qualitätsdaten oder Materialverbräuche. Ich unterstütze bei der Konzeption und Realisierung der erforderlichen Schnittstellen.
Das hängt von der Anlage und der verfügbaren Messtechnik ab. Typische Produktionsdaten sind Temperaturen, Drücke, Taktzeiten, Schaltspielzähler und Betriebsstunden. Hinzu kommen Verbrauchsdaten wie Wasser-, Druckluft- und Stromverbrauch. Welche Daten tatsächlich benötigt werden, legen wir anhand Ihrer Anforderungen und der vorgesehenen Auswertung fest.
Am Anfang steht die Aufnahme des Ist-Zustands: Welche Maschinen und Systeme sind vorhanden? Welche Daten werden bereits erfasst? Wo entstehen Medienbrüche oder manuelle Eingaben? Daraus entwickle ich mit Ihnen einen Anforderungskatalog und ein Umsetzungskonzept. Bei Bedarf erstelle ich Lastenhefte und unterstütze Sie bei der Auswahl geeigneter Lieferanten.
Ja. Ich kann Schnittstellen selbst realisieren und arbeite je nach Projektumfang mit Partnerunternehmen oder externen Lieferanten zusammen. Darüber hinaus übernehme ich die vollständige Projektleitung bis zur Inbetriebnahme und Übergabe. Meine Unterstützung ist deutschlandweit vor Ort und ergänzend remote möglich.
Lass uns über Deine Produktion sprechen
Beschreibe mir, welche Abläufe Du digitalisieren möchtest und wo heute Informationen fehlen oder manuell übertragen werden. Daraus entwickeln wir die nächsten Schritte.


